Zusammenhänge verstehen
Wintershall betreibt die Gasplattform links vor der Niederländischen Küste. 2010 habe ich sie in 3D extrem detailliert nachgebaut. Dabei hatte ich Hilfe: Ein Kollege steuerte eine Reihe von 3D-Objekten an der Plattform bei, ein weiterer kümmerte sich um die Karte unten rechts und ein Auszubildender zeichnete die Silhouetten der anderen Plattformtypen. Und ein Kollegen aus dem Layout trug seinen Teil zur Doppelseite bei. Die Grafik entstand bei KircherBurkhardt für das Kundenmagazin Gaswinner der Firma Wingas. Sie erhielt den 10. Platz des dpa-Infografik-Awards 2010.
Abläufe zeigen
Die Königsdisziplin der Infografik ist der sogenannte Flowchart, also das Ablaufdiagramm. Dabei ist manchmal alles so einfach. Hier habe ich anhand eines Spielbretts und Holzfiguren gezeigt, was alles passieren muss, bevor die Bundeswehr in einen Auslandseinsatz entsandt werden kann. Entscheidend war, eine Spielfeld-Form zu finden, die den Prozess von der Exekutive zum Parlament und wieder zur Exekutive führt. 2010 ist diese Grafik mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen vom Layout bei KircherBurkhardt für das Y-Magazin der Bundeswehr entstanden.
Globen, Karten und Reliefs
Der nebenstehende Globus zeigt das Horn von Afrika, die wichtigsten internationalen Handels-Seewege, aktuelle Piratenangriffe, die wichtigsten Heimathäfen somalischer Piraten und die Teilnehmer der Atalanta-Mission zum Schutz der Handelsflotten. Das sind viele Informationen für eine infografische Karte. Entstanden für das Y-Magazin der Bundeswehr (02/2010) bei KircherBurkhardt. Layout und Text sind nicht von mir, sondern von den wunderbaren Kolleginnen und Kollegen des Y-Teams.
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Wem nützt E10?
Zu Jahresbeginn redeten auf einmal alle vom neuen Kraftstoff E10. Der Aufruf lautete: Tanke es, wer kann! Ich informierte mich bei Peugeot auf der Website, ob unser Auto das Zeug verträgt und begann, es zu tanken. Ich erfüllte meine Bürgerpflicht – und vergaß zu denken.
71 Atomkraftwerke im All
Alle reden über Atomenergie und zumindest in Deutschland sind sich die meisten einig: Pfui! Wir wollen schließlich unseren schönen Planeten nicht verstrahlen. Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima sind der Warnungen genug!
So oder so, andere Planeten haben wir längst mit Atomenergie beglückt. Mond, Mars, Jupiter, Saturn und der Rand des Sonnensystems – überall kleine Atomkraftwerke, menschengemacht.
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Damals wars: drei Flash-Projekte
Zwischen 2004 und 2008 beschäftigte ich mich stark mit Flash. Ziel: Infografiken Beine zu machen. Dabei hatten die ausgereiftesten Projekte mit Infografik nichts zu tun.
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Erdbeben in Kaschmir – Eine Infografik für das Focus-Magazin
2005 bebte die Erde in Kaschmir. Ein entlegenes Gebiet, vorwiegend im pakistanisch kontrollierten Teil, war von enormen Zerstörungen betroffen. Die internationale Hilfe rollte schnell an, konnte jedoch nur langsam in die schwer zu erreichenden Täler vordringen.
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Das Auge – Eine Infografik für das Focus-Magazin
Mitte 2005 erschien im Focus-Magazin (30/2005) diese Infografik über das Auge, eingebettet in eine Geschichte über die neuesten Methoden der Laser-OP-Technik.
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Infografik – Die Realität „abschälen“ bis Funktion und Hierarchie offenliegen
1998 war ich noch bei Herold Business Data in Mödling bei Wien als Grafiker angestellt. Im Frühjahr hatte ich auf gut Glück eine Bewerbung als Layouter an den News-Verlag geschrieben, weil ich mich als Grafiker für ein journalistisches Umfeld interessiert hatte. Nach einiger Zeit rief mich jemand an und sprach von einer neuen Redaktion, die noch einen Infografiker suchen würde. Ich hatte nichts zu verlieren und ging zum Interview.
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Zitat
Artists should always think of themselves as cosmic instruments for storytelling.
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